Um 16.00 Uhr wurden die drei Begegnungen des 10. Spieltages in Erkrath, Rath und Meiderich angepfiffen. Die Ausgangssituation war klar: Die Waltons waren bereits Meister, Babylon konnte mit einem Sieg gegen Tasmania bei gleichzeitigem Punktverlust der Grasshoppers noch den Sprung auf den 2. Platz schaffen, die Giants brauchten einen hohen Sieg, um noch an den Wattenscheidern vorbeizuziehen und Tasmania hatte die Chance, mit einem Sieg gegen Babylon die Rote Laterne an die Giants weiterzureichen. Am Ende schaffte Babylon 5 tatsächlich noch den Sprung nach vorne und überholte die Grasshoppers auf der Zielgerade, alle anderen Positionen blieben unverändert. Nachfolgend die Spielberichte:
SG Wattenscheid 09 - Gnomatic Subbuteo Giants 1 : 0
Die Giants gingen in die letzte Partie bei der SG mit dem Ziel, doch noch einen hohen Sieg landen zu können. Nach 15 Minuten schwenkten sie um: "Geniessen wir das letzte Spiel bei der SG!" Irgendwie war da schon klar, dass nicht viel Zählbares herauskommen konnte. Einigermaßen ausgeglichen stellten sich beide Teams dar, wobei die SG agiler in der Vorwärtsbewegung schien.
Nach dem Pausentee konzentrierten sich die Huckinger Gäste nunmehr darauf, den 0-0 Spielstand zu halten. Kaum Aktionen für die Offensive, dafür gelungene Defensivschnipps. Hannes Bongartz versuchte mit Spielwitz, das Treiben vor dem Giants Strafraum mit einem Treffer zu krönen - und es gelang. In der 75. Minute traf Uwe Tschiskale zur Führung. Die Schlussoffensive gelang den Huckingern dann auch tatsächlich: Mit dem Schlusspfiff setzten sie den einzigen und letzten Schuß auf das SG-Tor und verfehlten denkbar knapp. So blieb es beim verdienten 1-0.
Zum zweitenmal verabschiedeten die Giants die SG in das Subbuteo-Rentnerdasein! Zum zweitenmal bemerkte Edelfan Jupp K.: "Gegen die Giants haben wir am häufigsten gepunktet. Schade, das ist jetzt auch vorbei!"
Grasshoppers - Walton SHSK 2 : 3
Der Walton SHSK hatte sich für die letzte Partie in der höchsten deutschen Subbuteoklasse viel vorgenommen. Man wollte sich unbedingt mit einem Offensiv-Feuerwerk gegen die Grasshoppers, die eher bekannt sind für eine vorsichtige Spielweise, verabschieden. Und der Plan gelang: Mit dem Anstoß begann ein Ansturm auf das Tor von Keeper Tifflor. Bereits nach 3 Minuten klingelt es zum ersten Mal im Kasten der Gastgeber, Joe Hallenbeck versenkte die Kugel in den Maschen. Ohne Pause ging es weiter, die Gäste setzten sich regelrecht in der Hälfte der Rather fest. In der 33. Minute fiel das 0 : 2, Uhu Zigeuner ließ Tifflor keine Chance.
Die zweite Hälfte zeigte ein etwas anderes Bild: Zwar stürmte der Meister weiter, aber die Grasshoppers stürmten auch! Es war eine wahre Freude, den beiden Teams beim Offensivfußball zuzuschauen, Chancen hüben wie drüben. Joe Cocker erhöhte in der 61. Minute auf 0 : 3, und die Partie schien endgültig entschieden. Aber weit gefehlt: 18 Minuten vor Schluss legte ein Waltons-Verteidiger mustergültig für den heranstürmenden Bull auf und dieser ließ Sergius im Waltons-Tor keine Chance. Plötzlich schwamm der Meister. Das nutzen die Gastgeber sofort aus und legten 6 Minuten später durch Spock nach. Sollte die Begegnung noch kippen?
Sie tat es nicht, denn die Münchner fingen sich rechtzeitig wieder, ordneten die Verteidigung und trugen ihrerseits in den letzten 10 Minuten weitere gefährliche Angriffe vor. Es blieb beim 3 : 2 Erfolg für den alten und neuen Meister in einem rasanten Spiel, welches vor allem auf Seiten der Rather ungeahnte Stärken in der Offensive offenbarte. Weiter so!
Tasmania Meiderich - Babylon5 0 : 5